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24.10., Cairns-Cardwell
23.10., Ribbon Reef #3-Escape Reef
17:00 Uhr, ich sitze am Sonnendeck im Schatten, während wir
Richtung Süden unserem letzten Ankerplatz entgegenfahren. Die vergangene Nacht
war noch ruppiger als die erste, zumindest bis ca. 2 Uhr, als wir vor Anker gingen.
Es ist ein sonniger Tag, der Wind hat ein kleines bisschen nachgelassen, der
Wellengang ist also immer noch spürbar. Beim Schnorcheln an der
Wasseroberfläche beutelt es einen schön durch. Aber der Reihe nach. Vorm und
beim Frühstück ist die BRB sehr nervös, als sie realisiert, dass der Tauchgang
heute nicht vom seichten Strand, sondern direkt vom Heck des Bootes losgehen
soll. Unter uns Wasser bis zum Boden, der aber nicht sichtbar ist. Und irgendwo
da draußen kreisen sicher Haie, die auch noch nix zum Frühstück hatten. Auf
meinen fundierten Einwand (Dive Instructor Tony „What sharks?“), dass noch nie
jemand angeknabbert wurde meint sie trotzig, einer, oder besser, eine, muss ja
die erste sein…
22.10., Lizard Island
Wir schlafen wie die Steine und wachen erst um sieben durch
die Frühstücksansage über den Lautsprecher auf. Hab mir zwar den Wecker
gestellt, aber um eine Stunde zu spät. Egal, unser erster Tauchgang ist eh erst
um 0930 angesetzt, also geht sich vorher noch ein gutes Frühstück aus (wobei
wir hier an Bord nicht mehr ganz so reinhauen, da wir eh drei feste Mahlzeiten
pro Tag bekommen). Die Führung durch den Maschinenraum muss ich allerdings
auslassen und werde das ohne bleibende Schäden überleben. Am dritten Strand und
zweiten Tauchgang unseres Aufenthaltes hier wurschteln wir uns schon mehr oder
weniger selbständig ins Equipment und strampeln los Richtung Riff. Das
Rausschwimmen im seichten Wasser gegen den Wind kostet Kraft, weshalb wir eine
kleine Verschnaufpause vorm Abtauchen einlegen. Itte hat wieder ein bisserl mit
dem Auftrieb zu kämpfen,kommt aber insgesamt schon recht gut zurecht. Im
seichten Wasser reicht es, einmal ein bisserl zu lang auf den Aufblasknopf der
Weste zu drücken, und schon dümpelt man an der Oberfläche. Übung macht den
Meister. Wir sehen wieder viele Riesenmuscheln, eine „stachelige“
Riesenseegurke und viele Fischerln. Im Wesentlichen sehe ich den Tauchgang aber
eher als Vorbereitung Ittes für den Nachmittag, wenn wir am Ribbon Reef No. 9,
unserem ersten Außenriff, vom Boot weg entlang des Riffs auf ca. 10 Meter Tiefe
gehen wollen.
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